Postpoetry im Heine-Institut, Düsseldorf, 10. Februar 2012, 19.30 Uhr, mit Christoph Wenzel, Anna-Kirstine Linke und Apolonia Gottwald

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Am 10. Februar ist das Projekt Postpoetry mit gleich drei Preisträgern – Christoph Wenzel, Anna-Kirstine Linke und Apolonia Gottwald – zu Gast im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf.
Bisherige Stationen der Postpoetry-Tournee waren Köln, Bonn und Rosendahl; folgen (nach Düsseldorf) werden noch Bielefeld, Dorsten und Dortmund.

Ort: Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14, 40213 Düsseldorf
Datum: 10. Februar 2012, Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei!

Apolonia Gottwald, Jg. 1993, Preisträgerin in der Kategorie „Nachwuchs NRW“, wurde ausgezeichnet für ihr Gedicht mit dem Titel „Fernsehen.“ Sie hat schon als Schülerin ihr Mathematik-Studium begonnen und schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, die u.a. in den Anthologien zum 2. und 3. Kempener Literaturwettbewerb veröffentlicht wurden.

Anna-Kirstine Linke, geb. 1992 in Braunschweig, gehört ebenfalls zu den Preisträgern der Kategorie „Nachwuchs NRW.“ Ausgezeichnet wurde sie für ihr Gedicht „Ziehen Sie etwas an den Haaren herbei.“ Sie lebt und arbeitet z. Zt. in Essen und Norwegen, wo sie ein Freiwilliges Soziales Jahr verbringt. Sie singt, tanzt, spielt Cello und hat in Anthologien veröffentlicht und u.a. den 1. Publikumspreis des Berliner Schreibwerks 2011 gewonnen.

Christoph Wenzel, der Preisträger des Hauptpreises in der Kategorie „Lyriker NRW“, wurde 1979 in Hamm geboren und arbeitet als Autor in Aachen. Er ist Mitbegründer und -herausgeber der Literaturzeitschrift [SIC] und gemeinsam mit Daniel Ketteler Verleger des [SIC] – Literaturverlags. 2005 erschien sein Lyrikdebüt „zeit aus der karte“ (Rimbaud Verlag), 2010 erschien der Band „tagebrüche“ im Yedermann Verlag. Für seine Gedichte erhielt er verschiedene literarische Auszeichnungen, so z.B. Stipendien des Landes NRW und der Kunststiftung NRW.

Neben der Lesung ihrer Gedichte wird das „Autorentrio“ über den Entstehungsprozess seiner Texte, Hintergründe und Kontexte sprechen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Nika Bertram, Autorin, Journalistin und Projektmitarbeiterin von Postpoetry.

Von Januar bis März 2012 sind die Preisträger des Lyrik-Wettbewerbs postpoetry auf Lesereise in ganz Nordrhein-Westfalen. Jeweils ein bereits bekannter Lyriker tritt im Tandem mit einem jungen Autor (16-21 Jahre) bei den Veranstaltungen auf.

Postpoetry startete als Lyrik-Wettbewerb für Nachwuchsautoren im vergangenen Jahr erstmals im Rheinland. Nun freut sich das Postpoetry-Team (Monika Littau, Nika Bertram und Dietmar Damwerth), dass postpoetry beim zweiten Durchlauf in ganz Nordrhein-Westfalen stattfindet. Am Konzept wurde weiter gefeilt und der Gedanke der Zusammenarbeit von Jung und Alt vertieft. Zehn künstlerisch gestaltete Preisträger-Postkarten in einer stattlichen Gesamtauflage von 20.000 Exemplaren warten in den beteiligten Bibliotheken und Literatureinrichtungen auf die kostenlose Mitnahme durch ihre Besucher und sollen auf dem Postweg weitere Leserinnen und Leser für die Lyrik gewinnen.

Getragen wird postpoetry von der Gesellschaft für Literatur NRW e.V. in Kooperation mit dem Verein Aura09 (www.aura09.de). Wichtigster Unterstützer des Projektes ist, neben vielen Kommunen und Einrichtungen das Land Nordrhein-Westfalen.

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