13.4.2010: „Hungert sie aus!“ – Literatur satt

Schreiben nach der Wohlstandsgesellschaft.
Wie reagieren Schriftsteller auf die Krise?

Podiumsdiskussion

13. April 2010 – 20 Uhr
Literaturhaus Köln (Schönhauser Str. 8, 50968 Köln)
Eintritt frei.

Literatur und Geld – das war immer eine heikle Affäre. „Hungert sie aus!“ plädierte Oliver Jungen 2008 gegen eine übersättigte Stipendiatenliteratur, der die wirklich existentiellen Stoffe fehlten. Nun ist die Krise da, und auch in der Literatur wird gekürzt, gestrichen und rückbesinnt; sogar die aktuelle Finanz- und Arbeitswelt wird wieder thematisiert. Was hat sich für Autoren verändert – wenn überhaupt? Gehören innere wie äußere Krisen, Brüche und Widersprüche nicht seit jeher zum Kerngeschäft der Literatur? Könnte sie nicht gerade jetzt besonders ihre Stärken zeigen?

Über Sinn und Unsinn in der Krise, ästhetische Strategien, Moden, Zyklen und politische Kulturen, über Krisengewinnler und -verlierer, die Kunst des erfolgreichen Scheiterns und das Überleben am kalten Buffet – darüber diskutieren heute Jo Lendle (Leiter des DuMont-Verlags und Autor), Evelyne Polt-Heinzl (österr. Literaturwiss. und Autorin, u.a. „Einstürzende Finanzwelten“), Oliver Jungen (Journalist, u.a. FAZ) und Nika Bertram (Autorin und Journalistin). Moderation: Christian Bos (Kulturredakteur KStA).

Veranstalter: AURA 09 e.V. (www.aura09.de). Im Rahmen der Reihe „Literarischer Diskurs Köln.“ Gefördert von der Kunststiftung NRW, der SK-Stiftung Köln und dem Kulturamt der Stadt Köln.

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